You can place your slogan here.
This would also be a great spot for a top product pitch.







JAN  ROUSEK   RECHTSANWALT
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
nachehelicher Unterhalt
Nach dem Gesetz ist jeder Ehegatte nach der Scheidung unterhaltsrechtlich für sich selbst verantwortlich. Im § 1590 BGB wird ausdrücklich formuliert, dass es nach der Scheidung jedem Ehegatten obliegt, selbst für den Unterhalt zu sorgen. Das Gesetz geht von der Erwerbsobliegenheit eines jeden Ehepartners zunächst aus. Nur wenn in einer der in § 1570 bis 1575 BGB konkret bezeichneten Fällen einer der Ehegatten eine Erwerbsfähigkeit nicht zugemutet werden kann, ist der andere weiter verpflichtet, ihm auch noch nach der Scheidung Unterhalt zu zahlen.

Gründe, bei denen eine Erwerbstätigkeit zugemutet wird, sind:

-
Pflege und Erzieheung eines gemeinschaftlichen Kindes (§1570 BGB)
- Alter (§1571 BGB)
- Krankheit (§ 1572 BGB)
- Übergangsschwierigkeiten bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit § 1573 BGB)
- Unzureichende Schul- oder Berufsausbildung (§ 1575 BGB)

darüber hinaus gibt es eine Art Auffangtatbestand des § 1576 BGB, wonach Unterhalt in besonderen Härtefällen verlangt werden kann.

Es soll insbesondere auf darauf hingewiesen werden, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit besteht- wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen - aus der Vergangenheit bestehenden Unterhaltsverpflichtung der Höhe nach zu ändern oder ganz zu streichen.